RSS
bea

Ein Dorf für die Erziehung von Kindern

Sonntag, 30. September 2012 von bea

FÜR DIE ERZIEHUNG EINES KINDES BRAUCHT ES EIN GANZES DORF


Diese afrikanische Weisheit ist mir in der letzten Zeit gleich drei mal begegnet: heute bei einer Predigt im Rahmen der Einweihungsfeier einer renovierten Kindertagesstätte, neulich im Fernsehen und vor ein paar Tagen habe ich diesen Gedanken bei der ersten Elternversammlung unserer KiTa gebraucht, als ich die Eltern für die Wahl der Elternvertreter motivieren wollte.


Afrika ist weit weg und das tägliche Leben, die Kultur und die Erziehng der Kinder lässt sich sicherlich nicht einfach auf unsere Lebenssituationen übertragen. Was macht diese Aussage also für uns so zutreffend? Ohne jemals in Afrika gewesen zu sein, lässt sich doch erahnen, was damit gemeint sein könnte.


Das afrikanische Dorf kann für uns Gemeinschaft und Netzwerk sein. Zunehmende Isolation und Separation von Familien erschwert das Zusammenleben bei immer vielfältigeren Anforderungen. Kontakte zu anderen Menschen und die Anbindung an Institutionen können entlasten. Je kleiner das System, desto mehr sind die Einzelnen darauf angewiesen:


- Verantwortung zu teilen


- andere Möglichkeiten und Sichtweisen kennen zu lernen


- von Erfahrungen anderer zu profitieren


- Hilfe zuzulassen


- mit Kräften zu haushalten


- abgeben zu können


- neue Horizonte ...  » Artikel weiterlesen

bruno

Kinderarmes Deutschland

Freitag, 05. August 2011 von bruno
Jetzt ist es wieder einmal amtlich: Deutschland hat die wenigsten Kinder in Europa. Eigentlich wissen wir das schon lange und „die Politik“ versucht ja auch Verschiedenes, um dagegen etwas zu unternehmen. Bisher offenbar erfolglos.

Woran liegt das? Als Vater von drei Kindern habe ich mir schon oft Gedanken darüber gemacht und verfolge die Begründungslinien seit Jahren. Ich sehe zwei große Strömungen, mit denen „Politik“ versucht, die Geburtenrate zu beeinflussen: Verbesserung der Betreuungssituation oder Erhöhung des Kindergeldes/Erziehungsgeldes.

Meine unmaßgebliche und wissenschaftlich nicht untermauerte Wahrnehmung möchte ich hier anbieten.

Das Betreuungsproblem

Es gibt ein Betreuungsproblem für Menschen mit Kindern. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist noch nicht so gut, wie ich mir das wünsche. Ein Elternteil, meist die Mutter, ist durch die Kleinkindphase deutlich im Erwerbsleben eingeschränkt. Oft ist Kinderbetreuung so teuer, dass ein guter Teil der Einkünfte des teilzeitbeschäftigten Elternteils gleich „weitergereicht“ wird.
All das stimmt, erklärt aber nicht die Geburtenrate. Im Osten Deutschlands sieht das nämlich weit besser aus, hier ist die Geburtenrate aber besonders niedrig.

Das Finanz-/Gerechtigkeitsproblem

Menschen mit Kindern haben finanzielle Nachteile innerhalb ihrer Altersvergleichsgruppe. Das hat einen einfachen Grund. Die Einnahmen sinken, weil nicht mehr beide voll berufstätig sein können, und die Ausgaben steigen. Unsere Kinder zum Beispiel verursachen sicher so viele Ausgaben wie wir Eltern, eher mehr. Unser Familieneinkommen ist also durch fünf zu teilen. Großzügig gerechnet steht mir also finanziell nur etwa halb soviel zur Verfügung, wie meinem kinderlosen Kollegen.

» Artikel weiterlesen
bea

Da hat sich Gott was Gutes ausgedacht…

Mittwoch, 29. Juni 2011 von bea

Du bist spitze, du bist genial,


so jemanden wie dich gibt´s nur einmal.

So wie du bist, bist du wunderbar gemacht.

Da hat sich Gott was Gutes ausgedacht.

Mit den Perlen für Gott geben wir in der Kindertagesstätte in verschiedenen Situationen Anregungen für Gespräche mit Gott. Dieser Zugang ist für die Gebetserziehung von christlichen und muslimischen Kindern geeignet. Die Ich-Perle ist einzigartig und schön.



#gallery-1 {
margin: auto;
}
#gallery-1 .gallery-item {
float: left;
margin-top: 10px;
text-align: center;
width: 33%;
}
#gallery-1 img {
border: 2px solid #cfcfcf;
}
#gallery-1 .gallery-caption {
margin-left: 0;
}




P1020306


P1020313


» Artikel weiterlesen
bea

Gemeinsam beten, geht das?

Freitag, 20. Mai 2011 von bea
Derzeit beschäftigen wir uns in einem Projekt über das Beten mit christlichen und muslimischen Kindern. In meinem letzten Blogeintrag habe ich Fragen vorgestellt, mit denen wir uns gerade auseinandersetzten. Ziemlich bald wurde uns klar, dass es da Schwierigkeiten geben würde. Wenn wir Christen beten, dann ist das immer ein Gebet im Namen Jesu Christi. Wir beten mit Jesus und in seinem Geist zu Gott. Muslime beten anders, und wir wollen da nichts vermengen.

Wir möchten die Kinder aber beim Beten nicht trennen, da sonst viele Abläufe unterbrochen und wichtige Erfahrungsprozesse gestört würden. Andererseits ist uns der Respekt der anderen Religion gegenüber ein hoher Wert. Wie können wir also weitermachen?

Zunächst haben wir Texte und Lieder gesammelt, die sowohl für das Beten mit christlichen als auch muslimischen Kindern geeignet sind. In dieser Materialsammlung geht es häufig um den Dank, die Schöpfung, und um die Gemeinschaft. Unser Ziel ist weiterhin die Kinder zum christlichen Gebet anzuleiten, aber auch das gemeinsame religiöse Lernen von christlichen und muslimischen Kindern zu fördern. Eine gute Anregung haben wir durch die Perlen des Glaubens erhalten, die der evangelische Bischof Martin Lönnebo entwickelt hat. Wir haben ebenfalls eine Perlenkette entwickelt.

» Artikel weiterlesen

bea

Wie hälst Du´s mit dem Beten?

Montag, 09. Mai 2011 von bea
Als katholische Kindertagesstätte beten wir regelmäßig mit den Kindern. Wir danken für das Essen, die Gemeinschaft, die Schöpfung oder tragen Gott unsere Bitten vor. Dabei wechseln sich frei gesprochene Gebete mit vorgelesenen oder auswendig gesprochenen Texten ab. Kinder sind sehr unmittelbar in ihren Äußerungen beim freien Gebet, haben aber auch Spaß an verfassten Gebeten, besonders wenn sich sie sich reimen. Im Kontakt mit den Eltern nehmen wir wahr, dass viele Erwachsene Schwierigkeiten haben, oder auf der Suche nach zeitgemäßen Texten oder Worten sind, von denen sie sich angesprochen fühlen.



#gallery-2 {
margin: auto;
}
#gallery-2 .gallery-item {
float: left;
margin-top: 10px;
text-align: center;
width: 33%;
}
#gallery-2 img {
border: 2px solid #cfcfcf;
}
#gallery-2 .gallery-caption {
margin-left: 0;
}




P1020294


P1020293


» Artikel weiterlesen

Ostern in Indien

Dienstag, 26. April 2011 von stephan
Ostern in Indien hatte nun wirklich, bis auf den Ablauf der Messen, mal wieder ziemlich wenig mit den vorherigen Osterfesten in Deutschland zu tun. Kein Osterhase, keine Ostereier, kein Osterlamm, kein Eiersuchen, keine gewöhnliche Ostersonntagsmesse und und und....

Vorab erstmal die Auflösung des Bilderrätsels.
Erste Reihe von links nach rechts
1. Limone
2. Papaya
3. Mango
Zweite Reihe von links nach rechts
1. Banane
2. Guava
3. Jackfruit
Dritte Reihe von links nach rechts
1. Kokosnuss
2. Cashew-Frucht (Wir kennen nur die die Nüsse aus der Tüte :) )
Die meisten Sachen musste ich aber auch erstmal erfragen, als ich ankam ;-)

So, und jetzt zu Ostern: Wie gesagt gab es keine Ostereier, dafür aber mal wieder eine große Packung Santhal-Kultur, Tänze, Gesänge, Dorftraditionen, bahar parob, Wasserbombenschlacht und jede Menge glückliche und zufriedene Menschen...



#gallery-3 {
margin: auto;
}
#gallery-3 .gallery-item {
float: left;
margin-top: 10px;
text-align: center;
width: 33%;
}
#gallery-3 img {
border: 2px solid #cfcfcf;
}
#gallery-3 .gallery-caption {
margin-left: 0;
}




k-DSCN8317


k-DSCN8435


k-DSCN8493



Für beide geht es ums Leben..


Für beide geht es ums Leben..


k-DSCN8629


k-DSCN8750



k-DSCN8799






» Artikel weiterlesen
bibo

Achterbahn des Lebens

Montag, 31. Januar 2011 von bibo
Ein paar Tage wollte ich mich zurückziehen bei einer befreundeten Familie, zurückziehen zur Muße und zur Bearbeitung einer Veröffentlichung.

Doch das Leben holt mich schnell ein: Tod und Geburt. Die Uroma stirbt und die Urenkelin wird geboren. Gehen und Kommen. Sterben und Leben. Leid und Freude. Begegnungen, Gespräche, Tränen des Abschieds und der Freude. Sorgen um die tausend Dinge, die erledigt werden müssen. Hektik, blanke Nerven, das Gefühl der Überforderung - und dazwischen das 3-jährige Kind, das ein Schwesterchen bekommt: ein Lichtblick mitten in diesem Durcheinander, eine Ahnung dessen, was Tod und Leben ertragen lässt, ein Hauch ursprünglichen Lebens, das zeigt, dass Gott die Lust an diesem Drama des Menschseins noch nicht verloren hat.

Ich bin dankbar für diese Erfahrung, obwohl ich mir meinen Rückzug anders vorgestellt hatte. Das Leben ist eben eine Achterbahn! Bei Ihnen auch? ...  » Artikel weiterlesen
Seiten: 1 2 vor

Seiten

Kategorien

Suchen

Archiv

  • 2013 (14)
  • 2012 (55)
  • 2011 (86)
  • 2010 (56)

Tagcloud

mehr zum klicken

Social media

blogroll