12:40 Auf dem Rollfeld: Auf geht’s: Ossi-Jodis erster Flug:
13:05 Oben! Keine Ohrenschmerzen, keine Druckprobleme auch ohne Bonbon und Kaugummi (WO habe ich die eigentlich?)
13:25 Sogar das Bordessen schmeckt!
13:30 Wahnsinn diese Sicht – ich sitze am Fenster.
Sehr nette Mitreisende neben mir, vor mir, naja, da tut mir der Sohn leid, hoffentlich hat er Kopfhörer dabei.
13:45 Beinfreiheit????
13:55 Entweder wachsen meine Füße oder meine Schuhe schrumpfen, beide Möglichkeiten finde ich nicht beruhigend.
14:05 Wahnsinn, über den Wolken zu fliegen!
Dauerginsen
14:28 DURST
14:30 Gut, dass ich auf meine Mutter gehört und meine Stützstrümpfe angezogen habe - Töchter hört auf eure Mütter.
14:45 Meine Haare liegen mistig und wie lange darf man eigentlich auf der Bordtoilette bleiben?
15:03 LUFT, ich brauche LUFT
15:23 wusste gar nicht, dass einem die körpereigene Sitzfläche einschlafen kann.
15:38 VENENPUMPE - auf und nieder mit den Füßchen…
15: 47 Papa Bär, wann sind wir endlich da???
15:52 Auf welcher Höhe fliegen eigentlich die Engel? Die könnten mich doch per Anhalter mitnehmen??
16:05 Höhenluft macht kreativ.
16:08 Egal, ICH WILL HIER RAUS
16:45 GELANDET!!!!! Und jederzeit wieder. Fliegen macht Spaß, ich hoffe meinen Mitreisenden auch…
16:51 Please where can I get the bus to Costa Calma, and where can I find there a Taxi to La Pared? Ich hätte besser spanisch lernen sollen. Aber ich liebe ja Abenteuer... ...
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Diese Frage muss man wohl irgendwann beantworten, wenn man mit Kindern zu tun hat. Jeder braucht doch ein zu Hause, das ist für Kinder ganz wichtig und logisch. Selbst wenn sie Gott nicht sehen können, möchten sie wissen, wo er ist. "Der liebe Gott wohnt im Himmel", das wird vielen Kindern gesagt, und es ist es gut, dann näher zu erklären, wie man den Himmel versteht.
Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, den Kindern zu vermitteln,dass Gott immer bei uns ist, wenn wir an ihn denken, zu ihm beten, oder für andere Menschen etwas Gutes tun.
Nicht wo er,
da auch du
sondern
wo du,
da auch er.
Diesen Spruch von der Hl. Monika habe ich kürzlich auf einem Seminar gehört und er ist mir hierzu wieder eingefallen. Für Kinder vielleicht etwas schwer zu verstehen. Für Erwachsene aber eine gute Anregung, sich auf einen Austausch mit ihnen einzulassen. Und für mich immer wieder ein guter Gedanke für den Beginn eines Tages. ...
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Hallo, ich melde mich nach stressbedingter Pause zurück. Die laute Musik der Maiwoche in Osnabrück dröhnt zu mir herüber. Da fällt es mir nicht ganz leicht, mich zu konzentrieren.
Ein Satz der letzten Tage geht mir nicht aus dem Gedächtnis. Eine Frau erzählte mir von ihrem schwer an Alzheimer erkrankten Vater, dass er sich auf den Tod freue und oft davon spreche. Sein Grund für die Freude: „Das ist ja im Leben die einzige Gelegenheit, Gott Vater persönlich kennenzulernen.“
In diesem verblüffenden Satz stecken gleich mehrere Wahrheiten und Weisheiten auf einmal. Der Tod gehört zum Leben. Es gibt kein Leben ohne die Konfrontation mit dem Tod. Und Tod ist nicht allein einsame Dunkelheit, Abtauchen ins Nichts. Auf die letzte Einsamkeit des Sterbens folgt Begegnung und Erwartet-Sein. Nicht das Leben ist die letzte Gelegenheit, in der man nur ja nichts verpassen darf, weil danach das Nichts folgt, sondern der Tod ist die letzte Gelegenheit und Möglichkeit, in eine Begegnung mit dem zu gelangen, der das Leben geschenkt hat. Tod ist nicht ein Ankommen an einem Ort – Himmel, Fegefeuer, Hölle – sondern Begegnung mit einer Person, die man darin erst richtig kennenlernt. Denn Gott zeigt sich dem Menschen auf ganz neue Weise. Als Gewonnener ist er Himmel, als Verlorener ist er Hölle, als Prüfender ist er Feuer. Aber immer ist es Gott und unsere Beziehung zu ihm, also nicht ein Ort, sondern ein Zustand.
„Du wirst mich kennenlernen“ kann menschlich ein Angebot von Nähe und eine unterschwellige Drohung zugleich sein. „Du wirst mich kennenlernen“ ist von Gott her das Angebot einer Liebe, die uns in der endgültige ...
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