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	<title>Der Blog des Bistums Osnabrück</title>
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	<description>Der Blog des Bistums Osnabrück</description>
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		<title>Was magst Du an Deiner Mutter?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bea</dc:creator>
				<category><![CDATA[KinderKinder]]></category>
		<category><![CDATA[knuffeln]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Muttertag]]></category>
		<category><![CDATA[Wortgottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Zuwendung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben Kinder gefragt, was sie am meisten an ihrer Mutter mögen und dann einen Wortgottesdienst zu Muttertag gestaltet. So unterschiedlich alle Kinder sind, so verbindend gleich ist das Bedürfnis nach Zuwendung und Liebe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage haben wir zwei bis vierjährigen Kindern zur Vorbereitung eines Wortgottesdienstes zu Muttertag gestellt. In der Kindertagesstätte treffen die verschiedensten Familienkonstellationen aufeinander. Typische Familienbilder aus unterschiedlichen Kulturen, Patchworkfamilien mit manchmal häufig wechselnden Mitgliedern&#8230;  Familien, die sehr harmonisch wirken und Familien, in denen wenig Bindung spürbar ist, in denen es Eltern schwer fällt, auf Bedürfnisse ihrer Kinder zu reagieren&#8230; Familien, in denen Kindern angemessen begegnet wird oder Familien in denen sie überschüttet werden mit materiellen Dingen oder eingeengt werden durch Wunschvorstellungen&#8230;</p>
<p>Die Antworten der Kinder auf die Frage &#8220;Was magst Du an Deiner Mutter?&#8221; waren aber dann doch nicht so unterschiedlich: &#8220;Ich mag an Mama, dass sie mit mir kuschelt, dass sie mich tröstet, dass sie viel Zeit mit mir verbringt, dass sie mich in den Arm nimmt, dass sie dafür sorgt, damit es mir gut geht&#8230;</p>
<p>Dazu passte das Bilderbuch &#8220;Wer knuffelt mit Paulchen?&#8221;. Paulchen ist ein Bär, der gerne knuffelt. Seine Versuche, mit anderen Tieren zu knuffeln schlagen oft fehl, bis er merkt: mit Mama passt es am besten, dort ist es am schönsten. Wir haben das Buch im Wortgottesdienst gelesen, und anschließend hat der Pastor eine Lesung gewählt, in der Jesus einen Aussätzigen heilt. Wir haben im Gespräch erfahren, dass Jesus also auch gerne &#8220;geknuffelt&#8221; hat. Vielleicht etwas ungewöhnlich diese Formulierung, aber gemeint ist die unbedingte Annahme und Liebe zu den Menschen, die hier deutlich wird.</p>
<p>Ich glaube die Kinder haben den Inhalt dieser Botschaft gut verstanden, da sie selber so klar formuliert haben, was sie am allerwichtigsten brauchen.</p>
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		<title>Wer ist eigentlichen dieser Mannheim?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inselleben]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbruch wagen]]></category>
		<category><![CDATA[Firmlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Katholikentag]]></category>
		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Reisevorbeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Osnabrück? Achter Emden. Münster? Achter Emden. Köln? Kurz vor Nord-Italien. Mannheim? Von der Erdscheibe gefallen... Manchmal gleichen Reisevorbereitungen auch Geographieunterricht. Aber wissen Sie eigentlich genau, wo Mannheim liegt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„DA liegt Mannheim?“</p>
<p>„Wo? Ich kann es nicht finden!“</p>
<p>„Du musst südlicher gucken! Ich meine weiter unten!“</p>
<p>„Wie noch untener als Köln???“</p>
<p>Meine Teens und ich saßen letzte Woche zusammen, um uns ein Bild zu machen,  wo eigentlich die Reise hin geht, und mir fiel wieder ein, dass alles was unterhalb Ostfrieslands liegt, für den Borkumer knapp „Dat leigt achter Emden“ bedeutet. Osnabrück? Achter Emden. Münster? Achter Emden. Köln? Kurz vor Nord-Italien. Mannheim? Von der Erdscheibe gefallen. Rein logisch, denn der Nabel der Welt ist doch unsere Insel.</p>
<p>Hallo Tellerrand, wir kommen!</p>
<p>Meine kleine Gruppe ist bunt: von 13 – 18 Jahren, von „noch nie Zug gefahren“ bis totaler Reiseprofi. Von „seit der Erstkommunion Kirche nur von außen gesehen“ bis „jeden Sonntag, na klar“. Von „Mhm, eine eigene Meinung haben ist schwierig“ bis „ich diskutiere dich in Grund und Boden“. Aber wir alle haben eins gemeinsam: wir sind gespannt auf das, was in Mannheim alles geschehen kann, wir möchten dabei sein und mitmachen, statt wie so oft alles nur aus der Ferne zu erleben. Heute Nachmittag brechen wir von unserer Insel auf, um pünktlich Mittwochabend dabei zu sein. Meine Teens wagen einen Aufbruch. Den zweiten, denn seit November haben sie sich aufgemacht, sich auf die Firmung vorzubereiten.</p>
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		<title>Blockade</title>
		<link>http://www.bistumsblog.de/2012/05/blockade/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inselleben]]></category>
		<category><![CDATA[Inselkoller]]></category>
		<category><![CDATA[Katholikentag]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Stoßgebet]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie Blockaden? Ja, genau: diese schmerzhaften Verhärtungen, bei denen Chiropraktiker und manuelle Therapien Linderung verheißen. Als ich meinen Physiotherapeut auf meine Schreibblockade hinwies und Hilfe erhoffte, guckte er etwas irriertiert. Ob ein Stoßgebet hilft?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Jodi, bitte schreib wieder einen Blog, sonst explodiert Dein Gehirn. Oder meins, wenn ich weiter versuche Deinen Gedankengängen zu folgen.“ Ups. Meine letzte SMS an Maren muss etwas verworren gewesen sein.</p>
<p>Ich gebe zu, ich war Ihnen etwas untreu und hatte eine kleine Schreibblockade. Auf manche wirkt Lob euphori-, auf mich leider paralysierend. Aber ich beschließe nun, dass die Blockade vorbei sei. Himmel hilf.</p>
<p>In der Zwischenzeit war auf unserer Insel, sie werden überrascht sein, Saisonbeginn: Ostern und der erste Mai. Auch in den April hat man mich geschickt (ich glaubte tatsächlich, dass der neue Airbus A380 für eine Notfallübung auf der Insel landet und wollte mich als Statist zu Verfügung stellen &#8211; danke Anke). Desweiteren sind hier keine besonderen Vorkommnisse geschehen, so dass ich mich, mangels Ereignissen und einem drohenden Insel-Koller mit einer kleinen Gruppe Teens, man nannte sie auch einen Sack Flöhe, auf die weite Reise Richtung Katholikentag begeben werde. Wenn ich es mir recht überlege: da ist bestimmt einiges zu schreiben. Mhm. Der nächste Blog juckt in meinen Fingern. Dem Himmel sie Dank für die Hilfe!</p>
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		<title>Jona und der Club of Rome</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 08:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bruno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krenzels Kanzel]]></category>
		<category><![CDATA[Club of Rome]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfuung]]></category>
		<category><![CDATA[Umkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[“Noch vierzig Tage, und Ninive ist zerstört!”, so heißt es bei Jona 3,4. Die Ankündigung der Katastrophe hat eine breite biblische Tradition und hat oft mit dem (schlechten) Handeln der Menschen zu tun. Inzwischen scheint aber die apokalyptische Rede eine säkulare Schwester bekommen zu haben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Noch vierzig Tage, und Ninive ist zerstört!”, so heißt es bei Jona 3,4. Die Ankündigung der Katastrophe hat eine breite biblische Tradition und hat oft mit dem (schlechten) Handeln der Menschen zu tun. Inzwischen scheint aber die apokalyptische Rede eine säkulare Schwester bekommen zu haben. Jedenfalls ging mir das durch den Kopf, als ich die Berichte über die neuesten Prognosen des Club of Rome gelesen habe. Mit ziemlich apokalyptischem Zungenschlag zum Beispiel hier: <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/bericht-an-den-club-of-rome-wir-werden-einen-kollaps-erleben-1.1351454" class="liexternal">http://www.sueddeutsche.de/wissen/bericht-an-den-club-of-rome-wir-werden-einen-kollaps-erleben-1.1351454</a></p>
<p>Ich finde es bemerkenswert, dass es durchaus Nähen zur religiösen Tradition gibt. Schon der Zeitraum 40 Jahre ist ja biblisch. Die Themen „Umgang mit Ressourcen“ (Schöpfung), „Leid“, „Umkehr“, „Maß“ (Maßlosigkeit), „Gerechtigkeit“ (der Generationen) haben ebenfalls eine religiöse Aufladung, wie auch das kritisierte „Wachstums-Credo“.</p>
<p>Bei Jona heißt es weiter: „Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus, und alle, groß und klein, zogen Bußgewänder an.“</p>
<p>Danach sieht es im Augenblick allerdings nicht aus.</p>
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		<title>Heiliges Land &#8211; noch einmal!</title>
		<link>http://www.bistumsblog.de/2012/04/heiliges-land-noch-einmal/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bibo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bode bloggt]]></category>
		<category><![CDATA[Heiliges Land]]></category>
		<category><![CDATA[noch einmal]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederholung]]></category>

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		<description><![CDATA[„Noch einmal“ – dieses Wort hat es mir in den letzten Wochen angetan. Nicht nur, weil ich in kurzer Zeit zweimal Israel bereisen durfte. Denn unser Leben braucht Wiederholung, um der Dinge tiefer inne zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch einmal im Heiligen Land. Durch eine gute Fügung durfte ich jetzt noch einmal mit einem Familienkreis für zehn Tage Stätten der Bibel erkunden. Ich nehme sie immer wieder neu wahr.</p>
<p>„Noch einmal“ – dieses Wort hat es mir in den letzten Wochen angetan. Denn unser Leben braucht Wiederholung, um der Dinge tiefer inne zu werden. „Noch mal, noch mal!“ rufen Kinder, die eine interessante Geschichte immer wieder hören wollen. „Noch einmal“, wünschen sich Menschen, die Wunderbares erlebt haben. „Noch einmal“ oder „Schon wieder“ stöhnen jene, denen es langsam zuviel wird, denen die Luft ausgeht. „Noch einmal“, sagen die, die bewusst einen neuen Anfang wagen.</p>
<p>„Da offenbarte sich Jesus seinen Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias…“ (Joh 21,1). Eigentlich war das Johannesevangelium schon abgeschlossen, als es noch einen Nachtrag erfuhr, um diese Begegnung am See zu erzählen. Der Auferstandene zeigt sich noch einmal, weil die Jünger immer noch nicht mit dem Geschehenen umgehen können. Dabei hatte er sich schon „noch einmal“ gezeigt, damit der Apostel Thomas ihn berühren könnte (Joh 20,19 ff). Und nun trägt er den erfahrenen Fischern, die in ihrer Frustration die ganze Nacht nichts gefangen haben, auf: „Werft die Netze (noch einmal) aus!“ Was soll das denn? Noch mal, schon wieder? Sie hatten doch schon alles versucht! Und doch tun die Jünger es – und erleben ihr ,blaues Wunder‘ mit einem reichen Fischfang.</p>
<p>Ich habe wieder am See von Tiberias gestanden. Es braucht offensichtlich viele „Noch-einmals“, viele Impulse, Anstöße und Wiederholungen, um uns dem Geheimnis der Auferstehung, aber auch dem Geheimnis unseres Lebens und Glaubens anzunähern. Gott gibt nicht auf, uns noch einmal und noch einmal herauszufordern. Und wir brauchen diese immer neuen Impulse, sonst würden wir immer an der Oberfläche bleiben oder zu schnell mit den Dingen fertig. Leben und Glauben brauchen Mut und Ausdauer, immer wieder neu zu beginnen, sich einzulassen, etwas zu wiederholen, um es wieder zu holen, wenn es uns entglitten ist.</p>
<p>Liebe, Glaube, Hoffnung leben vom „Noch-einmal“. Denn Gott offenbart sich uns an ganz unerwarteten Orten und zu unerwarteten Zeiten in unerwarteten Begegnungen – noch einmal! Es ist eines Versuchs mit ihm wert – noch einmal!</p>
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