Dies ist der Titel eines Bilderbuches von Max Lucado – ein Thema, was häufig für Kinder in unterschiedlichen Geschichten aufgearbeitet wird. Du bist einmalig, weil du ein besonderes Lächeln hast, weil du etwas gut kannst, weil du eine warme Stimme hast, andere begeistern kannst… Schließlich kann jeder irgend etwas. Ja, wir sind alle einmalig und liebenswert, aber der Autor bringt hier etwas mit hinein, was uns Gott uns sagt: Du bist einmalig, ohne besondere Voraussetzungen.
Ein Volk von unterschiedlichen Puppen, die von einem Holzschnitzer angefertigt wurden, lebte in einem Städtchen. Sie steckten sich gegenseitig Sterne oder Punkte an. Für schöne Dinge oder besondere Leistungen gab es einen goldenen Stern. Wenn aber die Farbe der Holzpuppen abblätterte, oder ein Missgeschick passierte, wurden graue Punkte verteilt. Punchinello hatte viele graue Punkte. Aber eines Tages lernte er Lucia kennen, die anders war: An ihr blieb kein Aufkleber haften, weder Punkt noch Stern. Punchinello wollte auch nicht mehr, dass ihm irgendwer etwas ansteckte, und so lernte er über Lucia den Holzschnitzer kennen. Er, der Punchinello erschaffen hatte, schaute ihn in seiner Einmaligkeit an und vermittelte ihm ganz sanft: Die Aufkleber haften nur, wenn du es zulässt, wenn sie für dich wichtig sind. Je mehr du meiner Liebe vertraust, desto weniger bedeuten dir die Aufkleber der anderen.
Die Botschaft dieses Kinderbuches ist auch für jeden Erwachsenen eine ermutigende Wahrheit und tief religiös. Du bist in seinen Augen wertvoll. Egal, wie die anderen dich sehen. Die Geschichte mit Bildern von Sergio Martinez ist herzwärmend und regt an, diese Botschaft voller Liebe weiterzugeben.
Resilienz und Spiritualität – Kraftquellen meiner Arbeit
So lautete das Thema, mit dem wir uns auf einem Studientag im Ki-Ta- Team auseinandergesetzt haben. Nach einer Definition von Hellgard Rauh ist eine resiliente Person in der Lage, in schwierigen und bedrohlichen Situationen Ressourcen zu aktivieren, die entweder in ihr selbst liegen und/oder in ihrer sozialen und sozial-emotionalen Interaktion mit nahen Bezugspersonen zu finden sind und die im weiteren Kontext liegen.
Das Thema war deshalb so spannend, weil es bei uns selbst ansetzte, an der eigenen Biographie, an der derzeigen persönlichen Lebenssituation und an den privaten und beruflichen Beziehungen zu anderen Menschen. Wir haben Anregungen erhalten, die Selbstentwicklung durch eigene Ressourcen zu entdecken und zu aktivieren, z.B. durch Fragestellungen:
- wo liegen meine Stärken, was kann ich gut…
- was läuft bei mir alles gut, was kann so bleiben…
- welche Fähigkeiten können mir helfen, wie kann ich sie weiterentwickeln…
- wer hilft mir, mich zu unterstützen…
Die Spiritualität bietet dabei stabilisierende Elemente. In den Fragen und Sichtweisen der Kinder können wir Spiritualität finden und mit ihnen darüber ins Gespräch kommen. Eine geistige und seelische Beheimatung kann uns zu verantwortungsbewusstem Handeln führen und unsere Identität und die der Kinder stabilisieren.
Dieser Tag war so angefüllt mit bestärkenden Anstößen, dass untereinander im Team eine mutmachende Atmosphäre der Verbundenheit spürbar war. So gehen wir gestärkt und mit voller Kraft ins neue Jahr. Wir dürfen gespannt sein auf der Suche nach neuen Wegen miteinander und gemeinsam mit den Kindern und ihren Familien. Lassen wir sie teilhaben an einem Vertrauen in das Leben und an die Potenziale, die in jedem einzelnen Menschen liegen!
“Vergesslicher Engel” von Paul Klee
“Ich verkünde euch eine große Freude” Lukas 2,10.
Diesem Engel von Paul Klee traut man zunächst nicht zu, eine frohe Botschaft zu verkünden. Warum vergesslicher Engel? Was hat er vergessen? Will er etwas vergessen? Er mag nicht ganz hinein passen, in diese schöne Zeit voll Lichterglanz, Jubel und Frohlocken. Doch gerade an Weihnachten werden bei vielen Menschen Sorgen und Ängste laut. So manch eine Familie bemüht sich um Harmonie. Die Erwartungen sind hoch, doch vieles will einfach nicht gelingen und endet im Streit. Manch einer denkt in dieser Zeit an einen verstorbenen Menschen, der das vergangene Weihnachtsfest noch mitgfeiert hat. Auch Sorgen wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Einsamkeit… können an Weihnachten besonders spürbar werden.
Jesus ist damals aber nicht in eine perfekte Welt hinein geboren. Maria und Josef hatten eine beschwerliche Reise hinter sich. Die Herbergssuche und die Geburt im Stall ließ sie bestimmt fast verzweifeln und mit der anschließenden Flucht ging die Anstrengung weiter. Sorgen und Nöte erledigen sich nicht an Weihnachten. Damals nicht und heute nicht.
Aber Weihnachten kann etwas in uns auslösen - wir können uns berühren lassen von der frohen Botschaft, von Gott, der seinen Sohn in die Welt gesandt hat. Mit der Menschwerdung Gottes entsteht eine Hoffnung. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Jesus Christus uns zu jeder Zeit nahe ist und uns begleitet. Sieht man sich nun den Engel etwas genauer an, kann man entdecken, dass er lächelt. Er trägt das Geheimnis der Weihnachtsbotschaft in sich. Und damit wird er glaubwürdig und kann uns ganz leise anstecken, mit seiner Botschaft:
“Ich verkünde euch eine große Freude” Lukas 2,10
Ein schöner Brauch im Advent ist das tägliche Öffnen eines Adventskalenders. Nicht nur Kinder finden es spannend, sich jeden Tag mit einer Süßigkeit oder einem anregenden Impuls überraschen zu lassen – und gleichzeitig das Warten auf Weihnachten bewusster zu gestalten.
Schaut doch mal in den Adventskalender auf der Homepage des Bistums Osnabrück rein! An einigen Tagen haben Kinder unserer Kindertagesstätte bei einem Ratespiel mitgewirkt. Sie hatten die Aufgabe, adventliche Begriffe zu umschreiben, die dann geraten werden müssen.
Für vier bis fünfjährige Kinder eine große Herausforderung, denn die Beiträge wurden schon Anfang November aufgenommen. In einer Zeit, in der diese Dinge in der Lebenswelt der Kinder noch gar nicht so präsent waren. Themen waren da St. Martin, Laterne laufen, Wind und Herbstlaub. Die Erklärungen beruhen also auf Erlebnisse, die für sie fast ein Jahr zurückliegen. Um so überraschter bin ich über die Ergebnisse.
Also, es lohnt sich, dort mal ein Türchen zu öffnen. Ihr bekommt viele schöne Impulse für die Adventszeit – und vielleicht auch noch einen Preis für einen geratenen Gegenstand.

Direkt neben unserer Kindertagesstätte befindet sich der Pfarrgarten. Dort hat der Pastor einen Hühnerstall, der den Kindern viele Anlässe zu unterschiedlichen Beobachtungen bietet.
Neulich machten sie sich Gedanken, in welcher Sprache sich die Hühner wohl unterhalten. In unserer Einrichtung sprechen die Kinder über zehn verschiedene Sprachen und es sind nicht wenige, die Deutsch als Zweitsprache bei uns lernen.
“Welche Sprache sprechen eigentlich Hühner?” diese Frage hat eine richtige Diskussion ausgelöst. Mathis meinte, sie haben vielleicht ihre eigene Sprache. Amelie war der Überzeugung, dass sie Deutsch sprechen, denn schließlich kommt der Pastor jeden Morgen und begrüßt die Hühner vielleicht mit den Worten: “Kommt her, ich bringe euch Futter, habt ihr schon ein Ei gelegt?” Daraufhin stellte sich Arthur ganz nah an den Zaun und begann unermüdlich und und mit lauter Stimme auf russisch mit den Hühnern zu reden. Ob die Hühner ihn verstehen konnten? Die Kinder zeigen immer wieder, dass man sich verstehen kann, ohne die jeweilige andere Sprache zu sprechen.
Diese Begebenheit muss ich mir unbedingt merken, wenn wir im nächsten Jahr mit den Kindern die Pfingstbotschaft erarbeiten: “…und sie begannen zu predigen, jeder in einer anderen Sprache. Das sprach sich schnell herum und viele Leute hörten die Jünger sprechen…”
Ökumene ADiA Advent Ausland Auslandsjahr Beten Bischof Bundespräsident christliches Menschenbild Dialog Familie Ferien Freude Frieden Fußball Gerechtigkeit Glaube Gott Himmel Hoffnung Honduras Indien Integration Katechese Kind Kinder Kirche Kolkata Leben Liebe Madrid Ministranten Mirga Neujahr Papst Reise Religion Rom Schöpfung Tod Urlaub Weihnachten Weltjugendtag Weltwärts WJT
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.