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katharina abeln

Vorsätze für das neue Jahr

Montag, 11. Januar 2016 von katharina abeln
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… mehr auf die Gesundheit achten, häufiger Sport bzw. überhaupt mal Sport machen, die Steuererklärung einmal rechtzeitig abgeben, Zeit für ein gutes Buch, „Atem holen müssen“ und, und, und! Wer kennt diese guten Vorsätze nicht?

Ich verzichte seit Jahren auf die guten Vorsätze, da eine innere Stimme mich immer umgehend davon abhält. Mein Jahr beginnt stattdessen mit einem Blick in den Kalender: Was steht bereits fest? Was muss unbedingt jetzt geplant werden? Welche Zeiträume müssen schon einmal geblockt werden? Und in rasender Geschwindigkeit füllen sich Seite für Seite im Kalender und das Jahr ist bis zum Schluss durchgeplant oder auch verplant! Ein vermeintlich wichtiger Termin reiht sich an den nächsten!

Überraschenderweise durfte ich am 6. Januar, dem Festtag „Epiphanie“, aber auch die Erfahrung machen, dass sich nicht nur mein Kalender füllt, sondern dass die Jahresplanung auch in der Liturgie vorkommt und der Gemeinde in der „Festankündigung“ vorgetragen wird. Bislang war mir dieser liturgische Gesang gänzlich unbekannt! Ein Blick unter www.liturgie.de brachte nähere Informationen. In der Melodie des Osterexsultet wird am Tag der Erscheinung des Herrn ein Ausblick auf das Osterfest gegeben und die daraus resultierenden beweglichen Feiertage verkündet.

Mich hat die Festankündigung sehr angerührt. Die Nennung der Ostertage in der Weihnachtszeit erscheint zunächst ungewöhnlich, ruft mir aber auch wieder ins Bewusstsein, dass nicht jedes Fest für sich zu sehen ist, sondern das Krippe, Kreuz und Osterkerze unmittelbar zusammen stehen.

Die Festankündigung macht mir auch noch einmal deutlich, dass mein Kalender dadurch schon ein Stück weit beschrieben wurde. Ich habe in diesem Jahr die Festtage und geprägten Zeiten in meinem Kalender besonders farbig hervorgehoben. Vielleicht gelingt es mir ja, die Feiertage nicht um meine Termine herum zu planen, sondern wirklich noch einmal bewusster die mir geschenkten Feste und Zeiten in den Blick zu nehmen.

Und nun habe ich doch einen Vorsatz für das neue Jahr!

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Dieser Beitrag wurde am Montag, 11. Januar 2016 um 08:28 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Zukunftsgespräch 2015/16 abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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