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bibo

Kurz vorm Weihnachtsfest

Sonntag, 23. Dezember 2012 von bibo
Schon fast zwei Monate liegt die Weltbischofssynode hinter mir. Nach der sonnigen Wärme Roms habe ich noch einen Zwischenstopp in der Schweiz eingelegt bei über 30 Zentimeter Schnee, um dann heil und mit einem Koffer voller Erfahrungen heimzukehren. Dann hat der Alltag mit vielem Liegengebliebenen – 24 Tage war ich weg – mich so beansprucht, dass für bloggen keine Zeit blieb.

So langsam stelle ich mich auf das Weihnachtsfest ein mit den letzten Überlegungen um Geschenke und Briefe für gute Bekannte und Freunde. Die großen Predigten sind schon in der vergangenen Woche bei einem kurzen Rückzug in ein Kloster entstanden. Der 4. Adventssonntag kommt mir sehr entgegen, um mich in Ruhe für die kommenden Tage einzustimmen, die mit Besuchen in Krankenhäusern und bei den Wohnungslosen ebenso wie mit den feierlichen Liturgien gefüllt sind. Es bleibt etwas Besonderes und Spannendes um Weihnachten. Freude und Schmerzen ,brennen‘ eben stärker in diesen Tagen.

Um so mehr wünsche ich allen den reichen Segen des menschgewordenen Gottes, vor allem Ermutigung, Gesundheit und neue Kraft für das bald beginnende Neue Jahr 2013. Da der ,Weltuntergang‘ am 21. Dezember ausgeblieben ist, können wir uns so den neuen Aufgaben des Jahres getrost stellen. Bis dahin! ...  » Artikel weiterlesen
bea

Geschenke, Geschenke!

Freitag, 21. Dezember 2012 von bea
"Dieses Jahr schenken wir uns aber nichts!", "Du brauchst mir nichts zu schenken - ich habe ja alles.",  "Nach Weihnachten wird ja doch alles billiger"...

Mit dem Thema "Schenken und Beschenktwerden" haben wir uns auf einer Teamsitzung in der Kindertagesstätte kurz vor Weihnachten beschäftigt. Zunächst standen Proteste gegen die Kommerzialisierung des Schenkens im Vordergrund. Der Sinn des Schenkens tritt durch die zunehmende Orientierung an der Warenwirtschaft immer mehr in den Hintergrund. Doch dann folgte ein lebhafter und teilweise auch sehr berührender Austausch der Mitarbeiter/innen über ihre schönsten (materiellen) Geschenke. Es waren persönliche Dinge, in denen sich die Beziehung von Menschen wiederspiegelten. Und das ist das, was das Ritual des Schenkens ausmacht: ich gebe etwas von mir und werde dadurch eins mit dem anderen.

Im ursprünglichen Sinn bedeutet Schenken Durst stillen. Dazu haben wir passend aus dem Evanglium einen Text gelesen. In Joh. 4,1 - 26 geht es um den Durst einer Frau aus Samarien. Sie begegnet am Jakobsbrunnen Jesus, der ihr vom Wasser des Lebens erzählt.

Wir haben uns anregen lassen, dem Durst der Frau einen Namen zu geben und über unsere eigenen Sehnsüchte und Wünsche nachgedacht:

- Wonach dürstet mich?

- Auf welche Weise lässt sich mein Lebensdurst stillen?

- Wo steht mein Brunnen?

- Was lässt mich zum Brunnen gehen?

Unser Durst nach Leben wird erst dann gestillt, wenn wir (das Geschenk) annehmen können, das wir von Gott geliebt sind. Und dann sind wir nich ...  » Artikel weiterlesen
osnamun

OsnaMUN – wie alles begann…

Mittwoch, 19. Dezember 2012 von osnamun
Da wir doch ziemlich spät im Jahr zu bloggen beginnen, möchten wir gerne kurz das vergangene Jahr bei OsnaMUN Revue passieren lassen und euch erzählen, wie das Projekt zustande gekommen ist.

Das Projekt selbst nahm seinen Anfang im vergangenen Jahr. Zwei Mitarbeiter des Fachbereichs Rechtswissenschaften an der Uni Osnabrück wollten ein Team für die "National Model UN" in New York, kurz NMUN 2012 auf die Beine stellen. Während der Vorbereitung entstand die Idee, eine MUN-Veranstaltung auch an unserer Universität zu etablieren. „Model UN“, ein Konzept, das ursprünglich aus den Vereinigten Staaten stammt, fasst momentan auch vermehrt in Deutschland Fuß. So gibt es bereits an vielen Unis und Schulen Konferenzen. Da wollten wir natürlich mitmischen! Nachdem die Delegation für 2012 feststand, organisierten die Teilnehmer erste OsnaMUNs im Januar und im Juni. Nach dem Erfolg der ersten Veranstaltung stand sie im Juni auch Schülern der Sekundarstufe II offen. Dadurch kam es im Juni zu deutlich mehr Teilnehmern und zu lebhafteren Debatten.

Der Höhepunkt des Projekts war die Reise unserer Vorgänger nach New York. Dort vertraten sie Palästina. Im Nachhinein scheint die Osnabrücker Delegation für Beobachterstaaten prädestiniert zu sein (Palästina, Heiliger Stuhl … ). Wir haben vor, an den Erfolg unserer Vorgänger anzuknüpfen und das, was sie begonnen haben, in Osnabrück weiter auszubauen.

Die nächste OsnaMUN wird Ende Mai 2013 stattfinden und erstmals über zwei Tage gehen! Seit Beginn dieses Semesters stecken wir mitten in den Vorbereitungen und arbeiten an spannenden, kontroversen Themen, die die Schüler und ...  » Artikel weiterlesen
osnamun

Wir vom Heiligen Stuhl

Donnerstag, 13. Dezember 2012 von osnamun
Halli-Hallo!

Wir sind Tobias und Annabel und studieren an der Uni Osnabrück. Das sind wir:



Uns beide verbindet ein großes Interesse am "Blick über den Tellerrand", also am Entdecken von Unbekanntem, Neuem, fremden Kulturen und der Begegnung mit außergewöhnlichen Menschen. Daher waren wir Feuer und Flamme, als wir von einem neuen Projekt an der Uni erfuhren: "OsnaMUN"! Seit diesem Jahr organisiert die Universität sogenannte "Model United Nations", Simulationen der Vereinten Nationen für Schüler und Studenten auf dem Campus. Dabei schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle von Diplomaten und vertreten verschiedenste Länder, deren Ziele und Interessen. Außerdem nehmen elf Studenten an der weltgrößten MUN, der "National Model UN" in New York, teil. Hier bekommen sie die Möglichkeit, mit über 5000 gleichgesinnten Studenten ihrer Leidenschaft nachzugehen. In diesem Jahr vertritt die Universität Osnabrück... den Heiligen Stuhl!! Wir beide werden Teil dieser Delegation sein, und euch in den nächsten Monaten von unserer Vorbereitung und unseren Erfahrungen berichten. Schon seit unserer Kindheit sind wir beide in unseren Kirchengemeinden vielfältig engagiert. Deshalb finden wir es besonders spannend, eine Brücke zwischen internationaler Politik und der Kirche zu schlagen und zu erfahren, wie die Kirche zur internationalen Gemeinschaf ...  » Artikel weiterlesen
hana

WG +

Dienstag, 20. November 2012 von hana
Heute möchte ich mal ein bisschen was über das Leben in der WG + erzählen.

Wir sind dieses  Jahr vier Mädels und verstehen uns doch recht gut :)

Das besondere an unserer WG ist ja, dass wir alle paar Wochen Besuch von unseren geistlichen Betreuern bekommen und dann entweder ein Morgenlob machen, einen Themenabend haben oder eine Eucharistiefeier zusammen feiern.

Auf den ersten Themenabend möchte ich in diesem Blogeintrag ganz besonders eingehen.

An diesem Abend hatten unsere beiden geistlichen Begleiter ein paar Bilder mitgebracht, die auf unserem Wohnzimmerboden verteilt wurden. Diese hatten verschiedene Motive wie etwa eine Blume oder den Himmel aber auch ein Kreuz oder ein Baby waren auf einigen zu sehen.

Dort sollten wir dann eins aussuchen, was für uns die Entwicklung unseres persönlichen Glaubens darstellt.

Nachdem wir dies gemacht hatten, unterhielten und diskutierten wir nacheinander über jedes einzelne Bild und die Geschichte dahinter.

Dort haben wir interessante Sachen über den jeweils anderen erfahren und ich bin schon sehr neugierig, was mich beim nächsten Themenabend der WG+ so erwartet.

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bea

St. Martin

Samstag, 03. November 2012 von bea
In den letzten Tagen sind in der Kindertagesstätte fleißig Laternen gebastelt worden und schon bald feiern wir wie in jedem Jahr St. Martin. Das Fest, bei dem die Kinder in der Dunkelheit Laternen anzünden und an die guten Taten des Heiligen Martin denken.

Martin beeindruckt durch seinen Glauben und seine unmittelbare Hilfe: er hat in klirrender Kälte seinen warmen Mantel mit einem Bettler geteilt. Dieses menschliche Handeln kann vorbildlich für Kinder und Erwachsene sein. Helfen ist auf vielerlei Arten möglich. Teilen geht darüber hinaus und verbindet in besonderer Weise den Helfer mit dem Hilfebedürftigen. Es erfordert zunächst einmal die eigene Wahrnehmung und Sensibilität um zu erspüren, was der andere braucht. Beide erleben die Veränderung direkt am eigenen Körper. Die Aktion wird dadurch nachhaltig. Solidarität wird sichtbar, da beide nun mit einem halben Mantel gesehen werden. Das macht in doppelter Weise aufmerksam und kann zum Nachdenken anregen. Vielleicht tritt ein Nachahmungseffekt ein oder ich mache mir über meine eigenen Möglichkeiten Gedanken. Wer ist in meiner Nähe, der Hilfe braucht?

Und dann geht die Geschichte noch weiter. Während Martin schläft, fragt ihn Christus durch den Bettler: "Hast du mich gesehen?" Für Kinder ist die Frage besonders spannend sie haben Ideen, wo wir Gott finden können: In guten Taten, wenn Menschen sich verbinden, in der Natur...

Eigentlich ist es überall möglich, Gott zu begegnen - schauen wir nur genau hin! ...  » Artikel weiterlesen
hana

Der erste Eindruck

Mittwoch, 31. Oktober 2012 von hana
Meine ersten Arbeitswochen in einer Behinderteneinrichtung in Osnabrück waren vollgepackt mit neuen Eindrücken.

Ich haben viele interessante Menschen getroffen und lernte ganz nebenbei ein mir völlig fremdes Arbeitsfeld kennen. Am Anfang fiel es mir noch recht schwer, einen Weg zu finden, mit den Bewohnern meiner Einrichtung zu kommunizieren, doch schnell eignete ich mir da etwas an und mittlerweile habe ich alle dort sehr lieb gewonnen.

Mein Aufgabenfeld besteht aus verschiedenen Tätigkeiten: In der Frühschicht bin ich dafür verantwortlich, einige Bewohner zu pflegen und für die Arbeit in der Werkstatt fertig zu machen. Dazu gehört unter anderem die Morgenhygiene und das Essen anreichen. Nebenbei haben wir jeden Tag auch noch andere Aufgaben, wie zum Beispiel Besorgungen zu erledigen und Wäsche zu sortieren. In der Spätschicht müssen wir ebenfalls die Bewohner pflegen und von den Bullis abholen, mit denen sie von der Arbeit abgeholt werden. Außerdem unternehmen wir ab und zu auch unterschiedliche Dinge mit den Bewohnern, so gehe ich zum Beispiel sehr gerne spazieren oder lese ihnen etwas vor.

Alles in allem ist es sehr spannend für mich, da ich so einer Tätigkeit in dem Rahmen noch nie nachgegangen bin. Ich bin sehr gespannt, was mich in der Zukunft noch so erwartet :) ...  » Artikel weiterlesen
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