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Achterbahn des Lebens

Montag, 31. Januar 2011 von bibo
Ein paar Tage wollte ich mich zurückziehen bei einer befreundeten Familie, zurückziehen zur Muße und zur Bearbeitung einer Veröffentlichung.

Doch das Leben holt mich schnell ein: Tod und Geburt. Die Uroma stirbt und die Urenkelin wird geboren. Gehen und Kommen. Sterben und Leben. Leid und Freude. Begegnungen, Gespräche, Tränen des Abschieds und der Freude. Sorgen um die tausend Dinge, die erledigt werden müssen. Hektik, blanke Nerven, das Gefühl der Überforderung - und dazwischen das 3-jährige Kind, das ein Schwesterchen bekommt: ein Lichtblick mitten in diesem Durcheinander, eine Ahnung dessen, was Tod und Leben ertragen lässt, ein Hauch ursprünglichen Lebens, das zeigt, dass Gott die Lust an diesem Drama des Menschseins noch nicht verloren hat.

Ich bin dankbar für diese Erfahrung, obwohl ich mir meinen Rückzug anders vorgestellt hatte. Das Leben ist eben eine Achterbahn! Bei Ihnen auch? ...  » Artikel weiterlesen

Ferien!

Sonntag, 16. Januar 2011 von stephan
Einige Einblicke in meinen UUUUUURLAAAAAAAAUUUUUUUUUB in Indien! Den Bericht gibt es spaeter :-)

Zu sehen sind:

Kuehe am Strand von Benaulim

Boote auf den Backwaters


Chinesische Fischernetze in Fort Kochi

Kothakali in Ernakulam

Elefanten bei einem Tempelfest in Ernakulam

Sonnenuntergang aus dem Zug



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bea

Wertvoll

Montag, 10. Januar 2011 von bea
Zu Beginn des neuen Jahres sind wir mit einem Studientag für das gesamte Kita- Team gestartet. Einen Tag lang haben wir uns mit dem Thema Wertebildung beschäftigt.  Wir wollten herausarbeiten, was uns persönlich Werte bedeuten, welche Werte uns wichtig sind und was wir in unserem Erziehungsalltag mit den Kindern, den Eltern und auch untereinander leben und weitergeben.

Wir nehmen wahr,  dass Menschen unterschiedliche Werte wichtig sind, besonders materielle Werte stehen oft im Vordergrund. Es hat uns interessiert uns, welche Werte es in anderen Kulturen oder in sozialen Schichten gibt. Im Laufe des Tages bekamen unsere Gedanken immer mehr Kontur und uns wurde bewusst, wie wichtig und grundlegend dieses Theama ist.

Werte haben für Kinder eine persönlichkeitsbildende Funktion, sie können stabilisieren, zu Entscheidungs- und Handlungskompetenz führen und auch eine kompensatorische Funktion haben.  Spannend war die Diskussion, wo und wie unsere sozialen und Beziehungswerte, die ökologischen und die politischen Werte sich durch unseren christlichen Glauben begründen.

Das Verhalten Jesu ist geprägt durch die uneingeschränkte vorbehaltlose Anerkennung durch Gott. In zahlreichen Geschichten im neuen Testament  erwählt er immer wieder Menschen, die eben nicht durch besondere Leistungen hervorstechen. Der Zöllner Zachhäus ist wahrscheinlich allen bekannt. Diese und andere Geschichten können für die Wertebildung der Kinder zu einem guten Beispiel werden.

Der Tag war ein motivierender Einstieg in das Jahr und hat viel für jeden von uns persönlich und auch für das Werteklima in unserem Haus gebracht. ...  » Artikel weiterlesen
bibo

Hunger aufs neue Jahr

Donnerstag, 06. Januar 2011 von bibo
Zunächst wünsche ich allen ein gesegnetes neues Jahr 2011! Nach einer kurzen Unterbrechung melde ich mich wieder. Die "Weihnachtspause" enthält für mich immer viele Begegnungen und Ansprachen, die wenig Zeit zum Bloggen lassen. Der harte Winter hat mich zwar an einigen Terminen gehindert und das Leben etwas verlangsamt, aber dadurch auch neue Planungsnotwendigkeiten hervorgerufen.

Ein sehr erschütterndes und aufrüttelndes Jahr liegt hinter mir - ein annus horribilis, wie einige gesagt haben. Dennoch sehe ich darin ein annus Domini (ein Jahr des Herrn), denn die Erschütterung bis in die Tiefe setzt neue Energien frei, die ich (wir) im neuen Jahr anzuwenden und zu nutzen haben.

Die ersten Tage des Jahres waren voll: Neujahrsgottesdienst, Neujahrsempfang, ökumenischer Gottesdienst, viele Einzelgespräche, Besuche bei Freunden… Sie haben mich ermutigt zu mehr Vertrauen und Gelassenheit, auch zu mehr Geduld. Geduld damit, dass ich eben nicht mit allem so schnell fertig werde - und mit Menschen und mit Gott nie fertig sein werde. Denn dann würde es erst gerade gefährlich!

Für meine verschiedenen Ansprachen ist mir ein kleiner Weihnachtstext von Andreas Knapp liebgeworden:

krippe

im gedroschenen stroh

des leeren geredes

kein körnchen wahrheit mehr

täglich wächst der hunger

dass ein wort geboren werde

nahrhaft wie ein weizenkorn

(in: Andreas Knapp, Höher als der Himmel. Göttliche Gedichte, Würzburg 2010, S. 28)

Ich wünsche uns allen, dass wir diesen Hunger weiter verspüren, dass wir Geburtshelfer/innen solcher Worte sind und solche Weizenkörner in diesem Jahr genügend finden, um zu (übe ...  » Artikel weiterlesen

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