Der Blog des Bistums Osnabrück

Im Zweifel für Gott

“Mehr rührt uns der Unglaube des Thomas als der Glaube der glaubenden Jünger”. Dieser Satz des hl. Gregor sprang mir am Fest des Apostels Thomas in die Augen. Thomas, der Skeptische, der oft noch einmal nachfragt und die großen Worte Jesu hinterfragt (Joh 14,5), dringt dadurch tiefer in das Geheimnis Gottes ein als diejenigen, die immer schon wissen, wie glauben geht. Dazu fällt mir ein kleines Gedicht von Erich Fried ein:

zweifle nicht
an dem
der dir sagt
er hat Angst

aber hab Angst
vor dem
der dir sagt
er kennt keinen Zweifel

(Erich Fried, Gründe. Gesammelte Gedichte, Berlin 1934)

Oft fragen mich die jungen Leute in den Gesprächen bei der Firmung: Haben Sie auch manchmal Zweifel? Meine Antwort: Es gibt keinen Glauben ohne Zweifel, da Glauben nicht mathematische Gewissheit ist, Zweifel auch nicht ein vages Nichst-richtig-wissen. (z.B. “Ich glaube, bis zum Bahnhof ist es ein Kilometer.”)  Glaube ist das Wagnis, zu vertrauen, dass unser Leben nicht nur aus Gewissheiten und festen Daten besteht und lebt, sondern tiefere Gründe hat als alles, was man haben, machen und kaufen kann. Es ist das Wagnis, jemandem zu trauen, der größer ist als ich selbst, anzunehmen, dass es einer gut mit mir meint, der größer ist als meine Mitmenschen und ich.

Wer keine Zweifel kennt, hat diesen Größeren schon auf sein eigenes Maß gebracht, weil er das Abenteuer des Ungewissen nicht mehr kennt.

Jesus nimmt den Zweifel des Thomas an und lässt sich von ihm berühren. Das weitere Wort Jesu bleibt freilich eine Provokation: Selig, die nicht sehen und doch glauben. Dieses Wort fordert mich heraus, mitten im nicht-Sehen, im Dunklen, im tiefen Zweifel, mich von diesem “und doch” treffen zu lassen. Gut, dass es Thomas unter den Aposteln gibt; er hilft zu diesem “und doch!” – In dubio pro Deo!

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 06. Juli 2010 um 17:58 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Bode bloggt abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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10 Kommentare »

  1. Nach einem langen arbeitsreichen Tag, der sehr geplagt war von Skepsis und Zweifel, ob mein Tun und Denken und Schreiben sinnhaft und sinnvoll ist, tut es mir gut diesen Blog zu lesen und zu merken, dass doch alles noch ganz richtig läuft! Die Zweifel gehören dazu, sollten jedoch nicht über das Eigentlich – das Vertrauen in Gott hinwegtäuschen!
    Somit versuche ich mit meinem Gottvertrauen jetzt in den Feierabend zu gehen, damit ich morgen wieder Kraft habe!

    Kommentar: Mi – 06. Juli 2010 @ 18:29

  2. Wie groß ist denn der Zweifel des Herrn bibo?
    Mein Motto ist die eines russischen Schriftstellers (Dostojewski oder Tolstoi):
    Ich würde Jesus auch auf die Rückseite der Wahrheit folgen.
    Das heißt: Ihm folgen, auch wenn er nicht der Sohn Gottes ist, auch wenn es keinen Gott gibt, auch wenn es kein Leben nach dem Tod gibt!

    Kommentar: Spes – 07. Juli 2010 @ 18:04

  3. [...] Bischoff Franz Josef Bode ist unter die Blogger gegangen und veröffentlicht ab und an diesen und jenen Gedanken unter [...]

    Pingback: Guten Morgen | Too much information :: toomuchinformation.de – 09. Juli 2010 @ 11:17

  4. Von Herzen ein frohes Willkommen in der Blogozese! Schön, dass sich dieser Blog langsam rumspricht. Er bekommt auf jeden Fall jetzt erst mal einen festen Platz in meinem kleinen Blogroll.
    Gesegneten Sonntag allen hier!

    Kommentar: Johannes – 09. Juli 2010 @ 23:04

  5. Die mär vom “ungläubigen” Thomas hält sich nachdrücklich. Dagegen wird er vom Johannesevangelium als erster gläubiger überhaupt dargestellt, der in seinem glaubensbekenntnis gleich zum kern der sache vorstößt in seinem bekenntnis zu Jesus als seinem “Herrn und Gott” (so jedenfalls der große papst Gregor I., “Der Große”. “Thomas der Zweifler” ist da viel angemessen. Und so heißt er auch im Englischen Doubting Thomas.
    Zweifeln gehört zu unserem leben, und dass wir für alles gewissheit haben wollen, auch. Warum dann nicht auch in glaubensdingen? Kiregen tun wir die gewissheit aber erst, wenn wir nicht mehr “wie in einem spiegel, sondern von angesicht zu angesicht schauen”. Bis dahin heißt es also glauben oder hoffen, dass einem dieser vertrauensvolle glaube vielleicht irgendwann mal geschenkt wird.
    Jedenfalls taugt so ein glaube nicht dafür, dass ich damit andere mit gewalt bekehre oder gar tot schlage.

    Kommentar: vox clamantis – 10. Juli 2010 @ 01:18

  6. Danke – habe ein Zitat aus dem Beitrag mal unter meiner Blog-Kategorie “Denk-würdig” übernommen (http://ecce-sponsus-venit.blogspot.com/2010/07/denk-wurdig_12.html); hoffentlich haben Sie nix dagegen (als Quelle ist natürlich Ihr Beitrag angegeben!)…

    Auf eine gute Zeit hier in der Blogözese, Herr Bischof!

    Oremus pro invicem!
    Sponsa Agni

    Kommentar: SponsaAgni – 12. Juli 2010 @ 10:08

  7. Bode Zitat: “Wer keine Zweifel kennt, hat diesen Größeren schon auf sein eigenes Maß gebracht, weil er das Abenteuer des Ungewissen nicht mehr kennt.”

    Das Thema Glaubenszweifel nimmt da einen merkwürdigen Weg. Also, wer das Ungewisse noch kennt, zweifelt, und das ist gut. Habe ich das richtig verstanden? Und wer behauptet, nicht zu zweifeln, vor dem solle man sich in acht nehmen?

    Da wird wohl einiges durcheinander gebracht. Ich zweifle nicht an Gott, denn er offenbart sich immer und überall, wo auch ich bin. Er offenbarte sich mir aus Gnade in den Bildern der katholischen Kirche, also Er war und ist auch Jesus. Was die Kirche lehrt, ist Seine Realität, jedenfalls was das Irdische betrifft. Die Beweise Seiner Existenz und Gegenwart waren und sind überwältigend für mich. Also habt Angst vor mir?

    “aber hab Angst
    vor dem
    der dir sagt
    er kennt keinen Zweifel”

    Natürlich kenne ich den Zweifel! Aber ich zweifle nicht mehr dank der göttlichen Schule, durch die ER mich gejagt hat.

    Stimmt bei mir vielleicht was nicht, Herr Bischof?

    Dieser “Größere” ist der Größte, der sich in einem Teil seiner selbst sogar auf mein Maß gebracht hat, als Jesus. Das habe nicht ich getan! Und wenn dieser Größte sich mir offenbart, kenne ich irgendwann mit seiner Hilfe keinen Zweifel mehr. Dank sei Gott!

    Kommentar: Geris – 17. Juli 2010 @ 13:34

  8. Osnabrücker Bischof Bode spricht sich für Reformen aus

    Noch sind sie unter den 26 amtierenden Bischöfen in Deutschland offenbar in der Minderheit: jene höchsten Amtsträger der katholischen Bistümer, die wie der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick (SPIEGEL 19/2010) dem Ruf der Gläubigen nach grundsätzlichen Veränderungen nachzugeben bereit sind. Doch nun schlägt sich Bischof Franz-Josef Bode aus Osnabrück auf die Seite der Erneuerer und fordert gegenüber dem SPIEGEL “ein neues Miteinander in der Kirche: von Priestern und Laien, von Männern und Frauen”. Die Kirche brauche jetzt “ein Klima der Offenheit”, damit sie “nicht zu einem ,geschlossenem System’ wird, das sich nur noch um sich selbst dreht.” Bode will in seinem Bistum zu einer Klausur aller verantwortlichen Gremien einladen – und einen Dialog eröffnen “zwischen Glauben und Wissenschaft”. Dabei solle es unter anderem um eine “sich neu an der Lebenswelt der Menschen orientierenden Moral und Ethik” gehen. Autorität und Macht in der Kirche, so Bode, sollten künftig eine “radikal dienende Funktion” haben, denn “in einem unfreien und undurchsichtigen Klima werden Missbräuche von Macht und körperlicher Missbrauch begünstigt”. Auch der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke spricht sich für “eine mutige und angstfreie Klärung der offenen Fragen” aus – schließlich stehe die Kirche in Deutschland “in einer ungemütlichen Ecke”. Wie groß der Druck von der Basis inzwischen geworden ist, zeigt die Einrichtung eines “Dialog-Telefons” im Freiburger Erzbistum des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch. Anrufer sollen dort “Verbesserungsvorschläge” und “Hinweise” geben, wie die Kirche wieder “attraktiv” werden könne. Zollitschs Begründung für die Krisen-Hotline: “Das Erzbistum will mit Zweifelnden und auch mit jenen emotional Aufgewühlten in Kontakt bleiben, die aus der Kirche ausgetreten sind.”

    Exzellenz,

    auch wenn ich mit diesem Blogbeitrag meinen Job gefährde…

    dieser Auszug aus dem Magazin `Der Spiegel` weckt Hoffnung, große, tragende Hoffnung.
    Gleichwohl habe ich meine Zweifel, nicht an Ihren Worten, sondern an der Umsetzung innerhalb der Hierarchie.
    Ich bin vor einiger Zeit nach Osnabrück versetzt worden.
    Seitens der damals Verantwortlichen in der Schulverwaltung erhielt ich große, beeindruckende Unterstützung in einer für mich und meine Kinder ausgesprochen belastenden Situation.

    In der neuen Einrichtung wurde ich offen aufgenommen, das kann ich nicht bestreiten.
    Gleichwohl durchweht das Kollegium ein Klima der Angst, dessen Gründe ich bis heute nicht genau benennen kann.
    Im Juni wurde ich selbst von der Hierarchie ergriffen.
    In einer höchst persönlichen Angelegenheit- ich wollte wissen, wie mein Bischof zur Religionsgemeinschaft der Bahaii steht, ob ein lehrender Mitarbeiter der Kirche praktizierender Bahaii sein kann, oder ob mit einer Kündigung zu rechnen sei- wandte ich mich auf der Homepage des Bistums an meinen Bischof, Euer Exzellenz.
    Die Reaktion traf mich völlig unerwartet :
    Ich wurde zum Schulrat zitiert und in Gegenwart eines weiteren Mitarbeiters bezichtigt, den Dienstweg nicht eingehalten zu haben.
    Mir wurde mit einer Abmahnung gedroht.
    Meine Erklärungsversuche wurden als `Rabulistik` bezeichnet.
    Ich bin geradezu entsetzt angesichts dieser Reaktion, aber so geht man mit Mitarbeitern im Bereich der Schulverwaltung um.
    Was soll ich davon halten, dass ein Kirchenbeamter ( … ) auf einer Veranstaltung für neue Mitarbeiter auf die Frage , was denn das genuin Katholische an den katholischen Schulen sei antwortet, wichtig sei in erster Linie, dass die Eltern der Schüler gewährleistet wissen müssten, dass das, was auf dem Label stehe ( eben `katholisch` ) auch d`rin sei. ( gemeint ist wohl `die Verpackung` )
    Das war eine marketingkonforme Argumentation, aber ich frage mich, ob das im Sinne Jesu Christi ist.
    Ich kann und will das nicht glauben und ich kann auch nicht glauben, dass dieses Klima der Angst an meiner Schule hingenommen werden muss.
    Lassen Sie mich eine wunderbare Begebenheit erzählen :
    Ich habe mich in den Ferien immer wieder mit dem o.g. Vorfall beschäftigt, habe rein zufällig ein Buch von Hans Küng `angelesen` , eine Stelle gefunden, in der er sinngemäß seine Hoffnung auf Erneuerung und Einheit zum Ausdruck bringt und zugleich betont, ein Mitglied seiner Kirche bleiben zu wollen-trotz alledem- und bin mit meiner Partnerin in der vorletzten Juliwoche zum Kloster Dinklage gefahren, um ihr diese wunderschöne Anlage zu zeigen.
    Im Klosterladen stieß ich neben den wunderschönen Ikonen auf ein Buch von Eurer Exzellenz, Bischof Franz-Josef Bode.
    Es durchfuhr mich der Gedanke, auf dem richtigen Weg zu sein, indem ich mich an Sie wende und Mitglied der Kirche bleibe, in der ich getauft und sozialisiert wurde.
    Ich darf meine Angst ausdrücken, meinen Wunsch formulieren, in einer angstfreien Athmosphäre unterrichten zu wollen – im Sinne des Evangeliums.
    Ich bin mir sicher, dass das Ringen um die Einheit der Religionen GOTTes Wille ist und dass nicht die Institution/Hierarchie vor dem Evangelium rangieren darf.

    Hochachtungsvoll

    Wolfgang

    Kommentar: Wolfgang – 26. Juli 2010 @ 12:23

  9. @Wolfgang
    Ich beziehe mich auf Ihr Zitat aus dem Spiegel und möchte diesen Satz kommentieren: “Auch der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke spricht sich für “eine mutige und angstfreie Klärung der offenen Fragen” aus – schließlich stehe die Kirche in Deutschland “in einer ungemütlichen Ecke”. Wie groß der Druck von der Basis inzwischen geworden ist, zeigt die Einrichtung eines “Dialog-Telefons”

    Herr Bischof Jaschke war in einer ARD Sendung im März, Podiumsdiskussion, zum Thema Mißbrauch. Nach Anschauen der Sendung schrieb ich ihm eine mail, deren Inhalt noch aktuell ist: (Auszug)

    “…Auf der anderen Seite sitzt zunächst ein Bischof als der anwesende Gesprächspartner. Er ist auch nicht schuld an der persönlichen Katastrophe des Herrn Genef. Aber er steht für den Leib Christi, was die Kirche ist, und er steht für die Stellvertretung des Herrn. In dem ganzen Dilemma geht es doch in erster Linie um Liebe; viel weniger um Richtigstellungen, halbherzige Entschuldigungen und Pressemitteilungen (Zollitsch). Das Herz der Kirche leidet, wenn auch nur ein solcher Fall vorgekommen ist, weil es ein Leib sein soll. Jedes Glied der Kirche leidet mit, wenn es denn leidensfähig ist. Ich bin sicher, daß Herr Zollitsch tatsächlich auch leidet und ebenfalls die Mehrheit der Bischöfe, aber – warum sagt er das nicht vor der Öffentlichkeit? Warum hat Herr Jaschke nicht geweint über das Leiden des Kindes Genef, das offensichtlich nicht überwunden ist? Hat Herr Genef nicht die Tränen eines Bischofs verdient, angesichts dieses Schicksals?

    Keine Rechtfertigung, und sei sie noch so begründet, wird bei den Menschen wirklich ankommen, die da draußen verwirrt oder erbost oder verzweifelt herumlaufen und ein Zeichen suchen. Sie suchen das Zeichen, daß dies die Kirche Gottes ist und daß Gott LIEBE ist. Da sollte ein Bischof Zollitsch nicht formulieren: “Ich entschuldige mich” sondern besser: “Bitte, vergebt uns allen! Wir flehen euch an um Vergebung und daß ihr mit uns sprecht! Und wir bitten den barmherzigen Gott um Führung, denn wir wissen manchmal auch nicht weiter.”

    Die Kirche, das sind wir alle. Wir sind als Katholiken bereit, die Leiden der Täter, Opfer und der manchmal überforderten Führungskräfte/Bischöfe mitzutragen. Sie sind seltsam entfremdet, wohl weil sie an so vielen Fronten kämpfen. Ruft doch die Pfarreien auf, Gottesdienste für die Opfer und Täter abzuhalten, Gott zu bitten in dieser Zeit, bei der Offenlegung der Wahrheit zu helfen; Kraft zu geben für den Weg der Sühne.

    Was soll das Rechtfertigen? Was geschehen ist, ist geschehen. Das wird die Kirche nicht aus dem Universum schießen, da ist schon Schlimmeres passiert. Aber diese gottgegebene Chance nicht zu erkennen, kann einen großen Schaden anrichten. Tut doch den entschiedenen Schritt nach vorn, geht hinein in die Katastrophe, und demonstriert öffentliche Reue! Im Vatikan laufen Sühne-Exerzitien hinter geschlossenen Türen. Warum tut man es nicht mit einer gewagten offensiven Kampagne: Zieht die schönen Gewänder aus und geht eine Woche lang in einer Büßerkutte! Was hat der Herr am Kreuz getan? Er hat niemandem etwas getan und hat für alles gebüßt. Wenn es seine Kirche sein will, muß sie nur auf ihn schauen. Mit seiner Tat hat er eine Kirche gegründet, die heute eine Milliarde Menschen zählt. Das kann nur die LIEBE, die in der Wahrheit steht. Wo ist das Feuer seiner Liebe, in der jede Schuld schließlich vergeht?

    Bischof Jaschke hätte mit dem Herrn Genef weinen sollen. Ich bin überzeugt, daß es im Grunde ihrer beider Sehnsucht war. Wie anders soll auf Erden jemals Versöhnung stattfinden?”

    Selbstverständlich gab es nie eine persönliche Reaktion, die habe ich auch nicht erwartet. Ich schreib halt gern…

    Kommentar: Geris – 29. Juli 2010 @ 16:21

  10. @Wolfgang
    Feudalismus der Kirche
    Wie ich heute den neuen Osservatore Romano lese, sehe ich auf S. 9 zwei Artikel nebeneinander stehen. Ansprache von Benedikt, Zitat: “Ein besonderer Aspekt im Leben dieses demütigen Priesters (Vianney) war in der Tat seine Distanz zu den materiellen Gütern. Er besaß nichts und verteilte all sein Hab und Gut an die Armen; für sich selbst benötigte er nichts: alles erschien ihm überflüssig.”

    Daneben eine Buchbesprechung, die Ihnen, verehrter Wolfgang, Freude bereiten würde. Sie sprechen den Bischof Bode in der dritten Person und mit dem Ehrentitel Exzellenz an.

    Also, bei der Neuerscheinung handelt es sich um das zweibändige Werk: “Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof” von Nersinger. Ich gebe einige Stichworte aus der Besprechung:

    Geschichte und Zusammensetzung des Päpstlichen Hofes, Rechte Priviliegien und Kleidung, Ordensverleihungen durch den Papst, Erhebungen von Gotteshäusern zu Päpstlichen Basiliken, Abhandlungen zu Hymnen, Märschen und Fahnen; ausführliches Verzeichnis des päpstlichen Adels.
    Der 2. Band wird angekündigt mit “Riten und Zeremonien rund um das Kardinalat; Weihe und Übergabe päpstlicher Ehrengeschenke; Chinea, eine Tributverpflichtung gegenüber dem Papst; die Audienzen…”

    Mein Gebet dazu: “Sende Dein Licht und Deine Wahrheit!” (Ps. 43)
    Pontius Pilatus: “Was ist Wahrheit?!”

    Kommentar: Geris – 31. Juli 2010 @ 11:29

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