Jesus hat in seinem Leben deutlich gemacht, dass Gottes Liebe besonders den Kindern gilt. Wer ein Kind aufimmt, der nimmt Jesus auf und mit ihm Gott .
Daher gilt den Kindern eine besondere Fürsorge. In Mk 9, 36-37 stellt Jesus das Kind in die Mitte. Das bedeutet für mich, es in seiner Person ernst zu nehmen und mich mit ihm auf Augenhöhe zu begeben. Geht das, oder ist ein Erwachsener einem Kind aufgrund seiner Lebenserfahrung immer überlegen? Was können Erwachsene denn von Kindern lernen? Ich habe mal einige Kinder gefragt. Antworten waren:
…auf Bäume klettern, schneller rennen, spielen, vor dem überqueren einer Straße nach links und rechts zu sehen, Geschichten erfinden, im Dreck matschen, sich vertragen, toben…
Ich glaube es gibt noch viel mehr, was wir von Kindern lernen können, wenn wir uns auf ihre Ebene begeben. Wenn Kinder in einem sicheren Rahmen aufwachsen, haben sie ein tiefes Vertrauen in andere Menschen und in die Welt. Das gibt ihnen Mut und sie gehen neugierig auf Vieles zu. Kinder probieren unentwegt aus, und Missgeschicke sind ihnen nicht peinlich. Versucht mal, die Welt mit Kinderaugen zu sehen, oder fragt die Kinder nach ihren Deutungsmustern von dem was in der Welt so passiert. Das kann Sichtweisen verändern, auch in Beziehung zu anderen Menschen!
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Oh, mir fällt noch viel mehr ein, was ich von meinem kleinen Neffen lerne – immer wieder: ganz viel lachen, im Hier und Jetzt leben, Sandkuchen backen, Mittagsschlaf halten…
Comment: annika – 26. Juli 2010 @ 11:14
Ja, Kindern ist nichts peinlich. Dieses Gefühl lernen sie erst von uns.
Das ist doch wirklich schade. Gott liebt uns so unvollkommen wie wir sind und so sollen ja auch wir einander lieben. Das hat Jesus uns ja mit auf den Weg gegeben: Liebt einander. Wie ich Euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Was sollte einem da noch peinlich sein! Kinder wissen das wohl noch.
Comment: Gabriele – 29. Juli 2010 @ 12:40
Die Beispiele von den Kindern sind wirklich toll. =)
Comment: Annika – 16. September 2010 @ 16:01