Der Blog des Bistums Osnabrück

Die Vuvukalypse

Mittwoch, 23. Juni 2010 von bruno

Es gibt Menschen, die Fußball für Religion halten. Vielleicht ist an dem Gedanken ja auch etwas dran. Wenn man Kommentatoren über die Gunst der Fußballgötter schwadronieren hört, das Schalke-Unser kennt oder die „Hand Gottes“ Spiele entscheidet, dann sind das jedenfalls religiös aufgeladene Vorstellungen.

Ich persönlich hielt das bislang für Unsinn, komme aber durch die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika neu ins Nachdenken. Der Grund? Vuvuzela!

Diese unfassbar nervtötende Tröte hat definitiv eine nahe Verwandtschaft zu den Posaunen der Apokalypse. Ich habe mich immer gefragt, warum es ausgerechnet Posaunen sein müssen, die den Weltuntergang ankündigen. Jetzt wird mir das plausibel.

Die französische Nationalmannschaft zum Beispiel wird mit der fünften Posaune etwas anfangen können. „Der fünfte Engel blies seine Posaune. Da sah ich einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war; ihm wurde der Schlüssel zu dem Schacht gegeben, der in den Abgrund führt.“ (Off. 9,1)

Bleibt zu hoffen, dass die deutsche Nationalmannschaft Vuvustopp kennt!

Was mich antreibt

Montag, 21. Juni 2010 von stephan

Das Abitur ist bestanden, das Zeugnis in der Tasche und Abifeten und Abiball wurden gefeiert.
Es sind nun nur noch wenige Tage die mich zwischen meinem Leben hier und dem in Indien trennt. Am 30. Juni wird mich eine Emirates- Maschine mit Zwischenstopp in Dubai nach Kolkata bringen. Dort werde ich dann ein Jahr lang leben und arbeiten. Doch was treibt mich an? Diese Frage stellte nicht nur ich mir, sondern seit einiger Zeit auch eine große Bank ihren Kunden in der Werbung.

Deutschland nervt? Eltern nerven? Den eigenen Horizont erweitern trifft es da bei mir schon ganz gut. Eine neue Kultur kennen lernen und in ihr zu leben. Einfach die Andersartig erleben und aufkommenden Probleme zu meistern.
Nun kommt auch die Zeit in der mir erst richtig bewusst wird was ich mache. Nun ab Mittwoch noch ein letzter Vorbereitungsblock  und Freitag den Aussendungsgottesdienst in der Kleinen Kirche. Und daaaaannn gehts endlich los :-)

Was treibt euch an euren Alltag zu meistern?

Wie war das am Anfang…

Freitag, 18. Juni 2010 von bea

“Wie war das am Anfang, als Gott mich gemacht hat?”

Mit dieser Frage haben Heinz Janisch und Linda Wolfsgruber in ihrem Bilderbuch ganz aktuelle Gedanken von Kindern aufgegriffen. Nur von Kindern? Es lohnt sich, mit ihnen darüber zu philosophieren. Sie können oft sehr einfach und treffend ausdrücken, was zum Leben wichtig ist, und was guttut.

“Was hat sich Gott wohl dabei gedacht, als er mich geschaffen hat?”  Es hätte ja auch alles mögliche werden können, aber nein, ich bin es geworden, gewollt und von Gott geliebt.

Sich dieser Sicherheit bewusst zu sein, gibt mir auch noch als Erwachsene ein großes Selbstwertgefühl und hilft  im Alltag mit mir und anderen Menschen gut umzugehen.

Wir leben und wachsen

Freitag, 11. Juni 2010 von bea

Bald geht ein Kindergartenjahr zu Ende und viele Kinder werden nach den Ferien in die Schule gehen. Das Thema unseres Abschlussgottesdienstes lautete “Wir leben und wachsen”. Die Kinder haben die Geschichte vom kleinen Senfkorn nachgespielt (Mt 13, 31ff). Da ist mir nochmal bewusst geworden, was so alles auf fruchtbarem Boden wachsen kann.

Kinder zeigen uns immer wieder, dass es dazu viel Geduld und Pflege braucht. Wir Erwachsene sollten immer weniger an den zarten Pflanzen zerren, sondern uns vielmehr Gedanken machen, was für Bedingungen Menschen zum Wachsen brauchen, und dann gute Möglichkeiten bereit stellen.

Erinnere Dich: Wann hast Du das letzte Mal erlebt, dass aus etwas Unscheinbarem etwas Wichtiges geworden ist?

Die Büchse der Pandora

Freitag, 04. Juni 2010 von bruno

Als ich gestern hörte, dass nun James Cameron helfen soll, das Ölbohrloch im Golf von Mexiko zu schließen, musste ich doch süß-sauer schmunzeln. Wie passend, den Regisseur von “Titanic” und “Avatar – Aufbruch nach Pandora” mit ins Team der Ölbekämpfer zu nehmen. Mit Untergang und den Folgen eines hemmungslosen Rohstoffabbaus kennt er sich durch seine Filme ja nun aus.

Was die Bevölkerung an der Küste Amerikas gerade erlebt, ist erschreckend nah an der antiken Vorlage von der Büchse der Pandora. Man bekommt den Deckel nicht mehr drauf, wenn sie einmal geöffnet wurde und allein die Hoffnung bleibt einem als positive Gabe.

Pandora ist eben die Gemahlin von Epimetheus (der danach Denkende). Sein Bruder Prometheus (der voraus Denkende) sollte wohl zukünftig zum Zuge kommen, wenn es um den Umgang mit den Geschenken unseres Schöpfers geht.

Wenn ihr wissen wollt, wie die “Story” noch gleich ging, dann findet ihr sie bei Hesiod in ”Werke und Tage” und natürlich in Kurzfassung hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCchse_der_Pandora

Seiten: zurück 1 2 3 vor

Seiten

Kategorien

Suchen

Archiv

  • 2012 (23)
  • 2011 (86)
  • 2010 (56)

Tagcloud

mehr zum klicken

Social media

blogroll